Social-Media- & Online-Marketing

Blog erstellen leicht gemacht – Eine Anleitung

Du willst einen Blog erstellen? Klasse! Einen guten Blog zu erstellen ist kein Hexenwerk. Mit dieser Anleitung will ich Dir die wichtigsten Schritte zeigen. Am Ende wirst Du wissen, wie Du Deinen eigenen Blog erstellen kannst! Jetzt geht es los: Werde zum Blogger!

Blog erstellen leicht gemacht - Schritt für Schritt Anleitung

Was ist ein Blog genau?

Du solltest Dir ganz am Anfang einmal genau ansehen, was ein Blog ist und was ihn ausmacht. Dein Blog kann nur dann gut werden, wenn Du ihn konsequent als Blog betreibst – und nicht zwischendurch immer wieder in andere Muster verfällst, klassische News-Artikel schreibst oder gar Pressemitteilungen veröffentlichst. In diesem Artikel habe ich Dir ganz genau aufgeschrieben, was dieses Bloggen eigentlich ist. 

Vor dem Blog erstellen: Setz Dir ein Ziel!

Blogge nicht einfach los. Mache Dir jetzt Gedanken über Dein Ziel! Du willst sicherlich nicht nur aus reinem Spaß bloggen, sondern möchtest damit etwas erreichen. Was ist das genau? Mach Dir das ganz präzise bewusst. Dafür solltest Du Dir folgende Fragen stellen: Warum möchte ich bloggen? Warum will ich einen Blog erstellen? Was will ich genau erreichen?

Es sind viele Ziele für einen Blog möglich. Hier kommt eine kleine Auswahl:

  • Bekanntheit steigern
  • Expertenstatus bekommen oder stärken
  • Selbstmarketing
  • Vermarktung von Produkten mittels Content-Marketing
  • Politische oder thematische Lobby-Arbeit für ein bestimmtes Thema
  • Image und Reputation
  • Einbindung von Mitarbeitern oder Mitgliedern
  • Die Aufmerksamkeit für ein bestehendes Thema nutzen, um für sich selbst oder für ein Produkt zu werben
  • Die eigene Persönlichkeit (oder die der Mitarbeiter / Mitglieder  / Mitstreiter) nutzen, um für ein Produkt oder für ein Thema zu werben
  • Geld mit dem Bloggen selbst verdienen
  • Reichweite

Wie finde ich das richtige Thema? Darüber kannst Du bloggen

Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Möglichkeiten, wie Du zu Deinem Blog-Thema kommst.

Entweder, Dir brennt ein Thema so unter den Nägeln, dass es die Ursache für Deinen Wunsch zu bloggen ist. Dann ist diese Frage schnell geklärt. Wenn Du immer wieder Gedanken hast, dass Du über eine bestimmte Fähigkeit, ein Interesse oder ein Hobby von Dir schreiben willst, dann ist klar: Das wird das Thema Deines Blogs.

Die zweite Möglichkeit ist, dass Du im vorherigen Schritt ein bestimmtes Ziel gesetzt hast und nun ein passendes Thema suchst. Du musst Dir also die Frage stellen: Welches Thema hilft mir, mein Ziel zu erreichen?

Egal von welcher Seite Du Dich Deinem Blog-Thema näherst, es muss bestimmte Kriterien erfüllen:

  • Es müssen sich andere Menschen dafür interessieren
  • Du musst in der Lage sein, über dieses Thema kompetent zu schreiben
  • Du musst soviel Spaß und Motivation für das Thema haben, dass Du über einen langen Zeitraum – also über mehrere Jahre! – darüber immer wieder schreiben willst und Dich in dem Thema immer weiter fortbildest.

Gerade der dritte Punkt ist wichtig! Unterschätze das nicht. Wenn Du keinen Spaß an Deinem Thema hast, wirst Du auch keinen großartigen Content produzieren können.

Noch ein kleiner Hinweis: Die Zeiten, in denen richtige Tagebücher funktioniert haben, sind eigentlich vorbei. Wenn Du über alles und nichts bloggst, wird das Interesse vermutlich recht gering sein.

Wähle die richtige Strategie

Zu wissen, was das Ziel ist und welches Thema du behandeln willst, macht noch lange keine Strategie. Dazu gehört viel mehr. Du solltest Dir genau überlegen, wie Du Deinen Blog aufbauen willst und auf welchen Wegen Du Deine Ziele im Blog erreichen möchtest.

Diese Fragen helfen:

  • Wen muss ich mit meinem Blog ansprechen, um meine Ziele zu erreichen? Wer sind meine Zielgruppen?
  • Welche Inhalte sollte ich dafür in meinem Thema bloggen?
  • Welche Formate möchte ich beim Bloggen einsetzen? Texte, Videos, Infografiken, Gewinnspiele, usw…
  • Wie soll mein Blog wirken? Will ich besonders persönlich, seriös, kompetent, lustig, engagiert, unterhaltsam, tiefgründig oder was auch immer sein? Deine Ziele, Dein Thema und vor allem Deine Zielgruppe ist hier entscheidend!
  •  Welche Sprache blogge ich? Eine Fachsprache oder möglichst einfaches Deutsch?
  • Duze oder sieze ich meine Leserinnen und Leser?

Zu Strategien im Marketing empfehle ich Dir diesen Artikel über meine Marketingstrategie.

Blog erstellen mit Wordpress

Blog erstellen mit WordPressEs gibt viele verschiedene Blog-Softwares. Viele davon sind sogar im Prinzip kostenlos und als sogenannte Open Source Software verfügbar. Die bekanntesten und größten Systeme sind WordPress, Typo3 und Joomla. Darüberhinaus gibt es auch die Möglichkeit, ein fertiges System zu nutzen – z.B. bei wix.com, blogger.com und anderen.

Ich empfehle die Verwendung von WordPress.

WordPress ist einfach zu bedienen und die Software selbst kostet kein Geld. WordPress ist der absolute Marktführer und viele, viele Millionen Webseiten laufen mit diesem sogenannten Content Management System (CMS). Der Vorteil ist, dass es dadurch ständig weiterentwickelt wird und immer auf dem neuesten Stand der Technik ist. Außerdem gibt es durch die gigantische Masse an Nutzern auch einen riesigen Markt an Erweiterungen, Zubehör und Dienstleistungen.

Bei WordPress ist Inhalt und Technik vom Design getrennt. Du installierst also einmal die Software WordPress, in der alle Deine Artikel, Seiten und Inhalte hinterlegt werden. Daneben gibt es dann ein sogeanntes Theme, welches entscheidet, wie diese Inhalte dann vom Layout und Design aussehen. Du kannst das Theme relativ einfach wechseln – häufig sogar, ohne dass Du Deine Inhalte bearbeiten musst.

Zusätzlich gibt es dann mit den sogenannten WordPress Plugins eine große Menge an kleinen Zusatzprogrammen. Damit kannst Du Wordpress an jede erdenkliche Anforderung anpassen: Veranstaltungskalender, Onlineshops, Mitgliederbereiche und vieles, vieles mehr.

Mit WordPress ist es außerdem deutlich einfacher, einen Blog für Suchmaschinen zu optimieren. Das Stichwort lautet hier also SEO.

Webhosting: Dein Platz im Internet

Die Wahl des richtigen Webhosters ist wirklich wichtig beim Blog erstellen. Es gibt hier echt große Unterschiede. Webspace ist eben nicht gleich Webspace. Vor allem in Sachen Geschwindigkeit, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit gibt es viel Licht und Schatten. Ich empfehle den Anbieter Raidboxes, der ein nur auf WordPress zugeschnittenes Webhosting anbietet. In diesem Artikel stelle ich diesen Anbieter und seine Vorteile für Blogger ausführlich vor.

WordPress installieren

Es gibt zwei Möglichkeiten, WordPress zu installieren. Entweder Du machst es händisch oder Dein Webhoster bietet eine 1-Klick-Installation an. Ich rate Dir, einen Webhoster zu nutzen, der sich auf WordPress spezialisiert hat. In der Regel ist diese einfache Form der Installation dann immer mit dabei. Schau im Kundenmenü Deines Webhosters einfach mal nach Stichworten wie „Software installieren“ oder „Applikationen“ oder „Kostenfreie Software“. Da findest Du in der Regel dann eine Möglichkeit, WordPress mit wenigen Klicks zu installieren. Bei meiner oben genannten Empfehlung Raidboxes ist dies besonders einfach gestaltet.

Dann erwartet Dich die Administrationsoberfläche einer ganz frischen WordPress-Seite:

Neuer Blog mit WordPress

Eine kleine Einführung in die WordPress-Oberfläche

  • Einloggen: In das Administrationsmenü von WordPress kannst Du Dich in aller Regel einloggen, indem Du an Deine URL einfach /wp-admin/ anhängst. Dann kannst Du Deinen Benutzernamen und Dein Passwort eingeben und es geht los. Die Admin-Oberfläche wird auch Backend genannt – im Gegensatz zum Frontend, also die eigentliche Webseite.
  • Dashboard: Das ist die Startseite des Backends. Hier siehst Du später wichtige Informationen, z.B. wenn ein Leser einen Kommentar schreibt.
  • Beiträge sind das Herz eines jeden Blogs. Damit sind grundsätzlich alle Artikel gemeint – also alles, was mit einem Datum veröffentlicht wird. Die Beiträge werden bei WordPress in verschiedenen Kategorien geordnet – ähnlich den Rubriken einer Zeitung. Diese Kategorien kannst Du frei wählen.
  • Unter Medien verbirgt sich die Mediathek von WordPress. Hier werden zentral alle Fotos, Videos und andere Dateien gespeichert, die Du in Deinen Blog-Beiträgen oder auf Deinen Seiten nutzt. Das Praktische ist, dass Du ein Foto natürlich mehrfach nutzen kannst.
  • Seiten sind alle statischen Unterseiten Deines Blogs – also z.B. die Kontakt-Seite, eine „Über mich“-Seite oder auch zentrale Seiten zu bestimmten Themen. Du befindest Dich hier gerade auf einer Unterseite.
  • Kommentare: Hier werden zentral alle eingehenden Kommentare von Leserinnen Lesern verwaltet.
  • Design: In diesem Bereich kannst Du verschiedene Dinge rund um das Design und Layout Deines Blogs einstellen: Das Theme, Menüs und sogenannte Widgets. Widgets sind kleine Elemente, die an verschiedenen Stellen immer wieder auftauchen können – meistens in der Seitenleiste.
  • Unter Benutzer kannst Du z.B. weitere Redakteure oder Administratoren benennen. Du musst bei WordPress nicht alleine arbeiten!
  • Werkzeuge ist ein Bereich, in dem gefühlt alles abgelegt wird, was woanders nicht hinpasst.
  • In den Einstellungen kannst Du viele grundsätzliche Dinge zu Deinem Blog einstellen – z.B. wie der Name des Blogs ist.

WordPress Themes: Das richtige Design für Deinen Blog

Dein Blog lebt natürlich nicht nur von Deinen Inhalten, sondern er muss auch großartig aussehen! Hier helfen Dir beim Blog erstellen unendliche viele Vorlagen, sogenannte Themes. Viele gibt es dabei völlig kostenlos. Unter Design -> Themes findest Du in WordPress einen Marktplatz mit kostenlosen Themes, die Du mit einem Klick installieren kannst.

Daneben gibt es aber auch sehr viele kostenpflichtige Premium-Themes, die dann deutlich mehr Funktionen haben und in der Regel auch besser aktualisiert werden. In diesem Artikel stelle ich Dir 10 großartige Themes vor. 

WordPress Plugins: Kleine Helfer für Deinen Blog

Mit Plugins kannst Du Deinen Blog noch gewaltig aufwerten und viele Funktionen hinzufügen. Manche erleichtern Dir auch, Deinen Blog zu erstellen.  Ich habe Dir in diesem Artikel einmal eine ganze Reihe von großartigen Plugins vorgestellt.  Auch für Plugins gibt es einen ganzen Marktplatz, der Dir eine leichte Installation möglich macht. Du findest ihn unter Plugins -> Installieren.

Rechtliches: Stolperfallen vermeiden

Wenn Du einen Blog erstellen willst, solltest Du auch alle nötigen rechtlichen Fragen beachten. Ganz wichtig ist hier das Stichwort Impressum, Verantwortlichkeit und Urheberrecht. Da ich kein Rechtsanwalt bin, werde ich hier keine weiteren Tipps dazu geben. Ich habe aber zwei Link-Empfehlungen für Dich: e-recht24.de und der Blog von Rechtsanwalt Schwenke. Hier kannst Du Dich wunderbar informieren.

So schreibst Du einen Blogartikel

Du hast beim Blog erstellen die Technik gemeistert und jetzt geht es endlich ans Schreiben Deines ersten Blogbeitrags! Klasse! Es ist nicht schwer, richtig gute Blogbeiträge zu schreiben. Du solltest Dir nur bewusst sein, welchen Stil Du verwenden willst. Ich empfehle Dir, einen recht persönlichen Stil zu wählen. Denn genau das macht einen Blog aus! Versuche also eine sehr einfache, verständliche Sprache zu nutzen. Ein guter Blogartikel ist immer ihn verschiedene Absätze gegliedert, die aussagekräftige Zwischenüberschriften haben. Außerdem sollte ein Blogartikel nicht zu kurz sein. Das absolute Minimum sind 300 Wörter.

Für Politiker habe ich hier einmal aufgeschrieben, wie sie einen guten Blogbeitrag schreiben können. Auch wenn Du kein Politiker sein solltest, kannst Du Dir hier bestimmt gute Tipps abholen!

Überschriften: Zum Lesen verführen

Ein guter Blog-Beitrag braucht eine noch viel bessere Überschrift! Die Überschrift zieht Leserinnen und Leser in den Artikel und bringt Dir damit wichtige Reichweite. Überschriften schreiben ist ein Handwerk, welches man lernen kann. Ich habe Dir in diesem Artikel einmal aufgeschrieben, worauf Du achten musst. Am Ende dieses Artikels kannst Du Dir außerdem 14 Baukästen für richtig gute Überschriften downloaden!

Fazit: Einen Blog erstellen ist nicht schwer!

Eigentlich ist es überhaupt nicht schwer, einen Blog zu erstellen. Aber natürlich brauchst Du einige Zeit, bis Du Dich in die verschiedenen Bereiche gut eingearbeitet hast. Berichte mir doch von Deinen Erfahrungen! In der nächsten Zeit werde ich diesen Artikel weiter ergänzen und die Themen SEO und Reichweite aufgreifen – und die Frage behandeln, wie Du mit Deinem Blog Geld verdienen kannst.

 

 

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