Achtung: Machst Du diese 10 Fehler bei Deiner Webseite?

10 Fehler bei Deiner Webseite

Eine gute Webseite ist die Basis für Dein gesamtes digitales Marketing! Sie sollte im Zentrum Deiner Bemühungen stehen. Aber schon einige wenige Fehler reichen, dass Du mit Deiner Webseite kaum Reichweite bekommst – und so auch keinen Erfolg hast. Überprüfe Dich einmal selbst: Machst Du einen dieser 10 Fehler bei Deiner Webseite?

1. Hat Deine Webseite ein veraltetes CMS?

Da geht es um die Basis Deiner gesamten Webseite: CMS steht für „Content Management System“. Das ist, praktisch ausgedrückt, die Software, mit der Deine Webseite betrieben wird. Das CMS wird nicht bei Dir auf Deinem Computer installiert, sondern im Webspace auf dem Server, wo Deine Webseite im Internet liegt. Ein gutes CMS ist für Deine Nutzerinnen und Nutzer komplett unsichtbar – es ist dennoch unfassbar wichtig. Es entscheidet darüber, ob Ihr die Grundlage für eine erfolgreiche Webseite habt. Ein gutes System muss so optimiert sein, dass Suchmaschinen wie Google die Webseite gut finden können. Außerdem muss es auf die Nutzung bei Facebook, Twitter und Co. vorbereitet sein. Letztlich muss es zudem eine gewisse Sicherheit gegen Hacker bieten. Ein wichtiger Faktor ist auch: Es sollte leicht und einfach zu bedienen sein und einfach angepasst werden können.

Diese Voraussetzungen erfüllen meistens nur einige wenige, große professionelle Systeme. Das bedeutet nicht, dass diese Geld kosten: Die Marktführer sind allesamt kostenlos. Das Problem: Nahezu alle kleineren Systeme, besonders diejenigen, die von kleinen Agenturen in Eigenregie entwickelt und für die Parteien angeboten werden, erfüllen diese Voraussetzungen nicht. Die drei größten Anbieter sind WordPress, Joomla und Typo3. Ich empfehle klar WordPress. Es ist einfach zu bedienen, wird ständig weiterentwickelt und bietet eine nahezu unbegrenzte Auswahl an Erweiterungen und Designs. Wenn Du noch eine Webseite mit einem anderen System hast: Wechsle! Suchst Du nach einem guten WordPress Hoster? Auch da habe ich eine Empfehlung für Dich. 

2. Ist Dein Design uralt?

Das Design Deiner Webseite ist das sprichwörtliche Aushängeschild für Dich und Deine Arbeit. Eine Seite, die altbacken und unmodern aussieht, hat in der Regel kaum Erfolg. Ja, das Aussehen ist wichtig! Sehr wichtig sogar. Das Design der Webseite sollte alle zwei bis drei Jahre überarbeitet und an aktuelle Entwicklungen angepasst werden. Gerade im politischen Bereich sehe ich aber regelmäßig Seiten, deren Design viele Jahre alt ist, manchmal über 10 Jahre. Das ist ein No Go! Daran musst Du arbeiten! Gute Designs für WordPress findest Du hier.

3. Ist Deine Webseite nicht mobil optimiert?

Eine Webseite muss auf jedem Gerät gut angezeigt und dargestellt werden – auch auf Smartphones. Das nennt sich „Responsive Design“. Der Traffic, der von mobilen Endgeräten kommt, ist heute oft schon höher, als der von Notebooks oder Desktopcomputern. Es reicht also nicht, wenn Dein Blog oder Deine Website auf einem großen Monitor toll aussieht. Sie muss mobil optimiert sein, sonst verlierst Du ganz automatisch Nutzer. Ganz wichtig ist dieses Thema auch für Google. Denn Google straft inzwischen schlecht optimierte Webseiten systematisch ab und streicht sie aus den Suchergebnissen.

4. Hast Du SEO vergessen?

SEO? Das steht für „Search Engine Optimization“. Suchmaschinenoptimierung. Es geht um die Frage, ob Du mit Deiner Seite und Deinen Artikeln bei Google auftauchst. Dabei meine ich nicht, ob Du erscheinst, wenn jemand direkt nach Dir sucht. Dann findet er Dich auch irgendwie. Ich meine damit, dass Deine Seite oben in den Suchergebnissen auftaucht, wenn – unabhängig von Dir – nach bestimmten Themen gesucht wird. So bekommst Du Traffic und neue Leute auf Deine Seite. Mehr zu diesem Thema findest Du hier. Für gutes SEO musst Du viele Dinge beachten. Ich empfehle Dir, Dich hier weiterzubilden! Es lohnt sich! Einige der nächsten Punkte gehören auch zum Thema SEO.

5. Übernimmst Du Inhalte von anderen Webseiten?

So manches System erlaubt es, Artikel von anderen Webseiten zu abonnieren und diese auf der eigenen Seite anzuzeigen. Oder vielleicht kopierst Du ja auch mittels Copy-Paste? Lass von beidem die Finger! Ja es ist verlockend. Denn so kannst Du Deine Webseite mit wenig Arbeitsaufwand aktuell halten. Aber es gibt im Internet das ungeschriebene „Unique Content“-Gesetz. Einzigartiger Inhalt. Zum einem geht es um Deine Nutzer. Diese fühlen sich schlicht veräppelt, wenn sie auf mehreren Webseiten immer das gleiche finden. Zum anderen geht es aber wieder um Google. Werden Inhalte an mehreren Stellen veröffentlicht, merkt Google das – und schließt Dich von den Suchergebnissen aus. Wenn Du besonders großes Pech hast, fliegt sogar der Ursprungsbeitrag bei Google raus. Dieses Abo-System zu nutzen, manchmal auch „Artikel Pool“ genannt, ist also extrem schädlich. Höre am besten sofort damit auf!

6. Postest Du Pressemitteilungen auf Deiner Webseite?

Apropos Inhalte. Ich habe ja schon öfters zum Thema Pressemitteilungen geschrieben. Diese gehören einfach nicht auf Deine Webseite! Eine gute Pressemitteilung ist nie für das Internet geeignet, ein guter Internettext ist nie für die Presse geeignet. Das beißt sich einfach. Pressemitteilungen sind viel zu distanziert geschrieben. Du brauchst persönliche Blog-Texte. Du musst also in den sauren Apfel beißen, und für Deine Webseite eigene Texte produzieren. Mehr zu diesem Thema findest Du hier.

7. Schreibst Du keine Zwischenüberschriften?

Zwischenüberschriften sind so wichtig, wie ein guter Text. Sie gliedern, sie geben Struktur und Halt. Deine Leser haben es viel einfacher, einen Text zu lesen, wenn er gute Zwischenüberschriften hat. Und jetzt kommt es: Gute Zwischenüberschriften sind für Google sogar noch wichtiger! In einem guten CMS (siehe oben) kannst Du Überschriften ein bestimmtes Attribut geben – sie werden von h1 bis h6 gegliedert. Eine h1-Überschrift ist die größte und wichtigste und darf (!) nur einmal in einem Artikel vorkommen. Die weiteren Überschriften sollten das Attribut h2 haben – oder wenn Du mit noch kleineren Überschriften stärker untergliedern willst, auch gerne h3. Mit diesen Überschriften sagst Du Google, um was es in Deinem Text geht. So erhöhst Du massiv die Chance, gefunden zu werden.

8. Verwendest Du keine Fotos?

Auf Deiner Website müssen gute Fotos zu sehen sein – und sei es nur ein Bild pro Artikel. Je mehr, desto besser. Bilder sagen einfach mehr als tausend Worte! Mit Fotos kannst Du Dich außerdem super präsentieren. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, immer ein Foto aufzutreiben. Aber die Arbeit lohnt sich. Man kann heute schon mit einem Smartphone ein passendes Symbolbild machen. Ein Foto sollte dann immer mit einem sogenannten ALT-Tag ausgestattet werden, zu deutsch: Einem alternativen Stichwort. So sagst Du wieder Google, was auf dem Foto zu sehen ist – und Du wirst besser gefunden. Ein gutes CMS kann das! (Siehst Du, wie wichtig Punkt 1 ist?)

9. Postest Du automatisch auf Facebook und Twitter?

Manche Webseiten bieten ein automatisches System an, neue Artikel direkt bei Facebook oder Twitter zu teilen. Lass das! Damit wirst Du bei diesen Netzwerken keinen Erfolg haben. Du solltest immer von Hand einen eigenen kleinen Text schreiben, mit dem Du Deinen Artikel in den Netzwerken bewirbst. Nur das wirkt gut und gibt Dir die Chance, dass die Nutzer mit Deinem Beitrag interagieren. Und nur dann bekommst Du Reichweite!

10. Schreibst Du zu wenig oder zu kurz?

Du musst eine gewisse Frequenz einhalten und möglichst oft auf Deiner Webseite neue Artikel einstellen. Nur alle paar Wochen reicht einfach nicht aus. Dann vergessen Dich die Nutzer und dann vergisst Dich Google. Viele haben außerdem noch die Grundregel im Kopf, man solle sich kurz und knapphalten. Nicht auf Deinem Blog! Hier solltest Du ausführlich schreiben. Längere Texte haben mehr Erfolg, werden öfter geteilt und werden besser bei Google gefunden.

Fazit

Es gibt viel was Du falsch machen kannst. Mit Sicherheit noch viel mehr, als ich hier geschrieben habe. Schaffst Du es aber, diese 10 Punkte abzustellen, bist Du ganz weit vorne. Probiere es aus – Du wirst den Unterschied merken! Natürlich, das macht Arbeit und erfordert gewisse Ressourcen. Aber es lohnt sich. Ein paar Tipps für gute Beiträge habe ich ja bereits im letzten Blogartikel geschrieben. Schau Dir den doch mal an!

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