7 Don’ts bei Facebook Werbung: Verschwendest Du Geld durch fatale Fehler?

Facebook Werbung Politik Fehler
Florian Stenner

Florian Stenner

Projektmanager PR, Marketing & Kommunikation bei Magnecon. Er hat beruflich Erfahrungen als Journalist, Pressereferent im Bundestag und Marketingexperte in der Wirtschaft gemacht.
Florian Stenner

Florian Stenner

Projektmanager PR, Marketing & Kommunikation bei Magnecon. Er hat beruflich Erfahrungen als Journalist, Pressereferent im Bundestag und Marketingexperte in der Wirtschaft gemacht.

Social Networks öffnen Parteien und PolitikerInnen viele Wege, eigene Ideen, Positionen und Gesichter zu vermarkten und mit potenziellen WählerInnen im Dialog zu sein. Seine komplette Kraft entfalten Facebook und Co aber erst mit bezahlter Werbung.  Wer ohne Plan rund um die Funktionsweise von Social Ads sein Werbekonto plündert, der zerstört das (attraktive) Preis-Leistungs-Verhältnis von Werbeanzeigen. In diesem Blogartikel verrate ich Dir die größten Don’ts bei Facebook Werbung.

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1. Fehlende Verifizierung für politische Werbung 

Ohne Genehmigung von Facebook kannst Du seit letztem Jahr keine Werbeanzeigen mehr schalten – und Du riskierst sogar eine dauerhafte Sperrung. Das Social Network hat eine formale Verifizierung für Parteien und PolitikerInnen eingeführt, “um Missverständnissen und Missbrauch von Wahlen vorzubeugen” (so begründet das Facebook selbst).

In Wahlkämpfen, aber auch in der täglichen Öffentlichkeitsarbeit, führt eine fehlende Freischaltung für politische Werbung  zu massiv eingeschränkter Reichweite. Denn ohne bezahlte Reichweite entkommst Du nie aus Deiner Filterblase!

2. Falsche Zielgruppen-Einstellungen 

Wahlplakate platzierst Du logischerweise nur an strategisch passenden Punkten in Deinem Wahlkreis. Alles andere wäre wahlkampftaktisch Unsinn und reine Geldverschwendung. Genau das passiert leider viel zu oft, wenn Parteien oder PolitikerInnen nur halbherzig online Wahlkampf betreiben. 

Fehler und mangelnde Präzision in den Zielgruppen-Einstellungen machen jede Social Media Kampagne ineffizient: 

  • Du erzielst Reichweite bei NutzerInnen, die keine potenziellen WählerInnen sind
  • Du verlierst Reichweite bei NutzerInnen, die potenzielle WählerInnen sind
  • Du verlierst Geld, weil  Du das Erreichen “falscher” NutzerInnen trotzdem bezahlen musst und folgerichtig die Reichweite für “richtige” Nutzer teurer wird
  • Du blamierst Dich wegen mangelnder Digital-Kompetenz, weil NutzerInnen grobe Fehler wahrnehmen und nicht selten darauf (negativ) reagieren 

3. Zu kleine Zielgruppen durch zu starkes Mikro-Targeting 

Alter, Geschlecht, Beruf oder gar persönliche Interessen: All das kannst Du theoretisch in den Zielgruppen-Einstellungen von Facebook Werbeanzeigen anpassen. In der Politik gilt aber sehr oft: Lass Mikro-Targeting bleiben! Warum? Weil Deine Zielgruppen oft nicht groß genug sind, Du nicht genug Budget hast – und weil viele Techniken in der Politik nicht wirklich eingesetzt werden sollten. Dazu gehört beispielsweise das Retargeting mittels Tracking-Cookie. 

Gerade in kommunalen Kampagnen oder Wahlkämpfen von einzelnen Abgeordneten verteuert Mikro-Targeting Deine Werbung unnötig – und bringt Dir dennoch wenig. Nur wenn Du wirklich ganz konkrete Zielgruppen ansprechen willst, wie beispielsweise fremdsprachige WählerInnen, ergeben solche Zielgruppeneinstellungen wirklich Sinn. 

Wir empfehlen Dir daher bei der Erstellung von Zielgruppen, der Einrichtung Deines Business Managers und der Verifizierung für politische Werbung die Unterstützung von Profis. Wir helfen gerne mit dem passenden Angebot weiter. 

4. Zu viel Text 

Weniger als 2 Sekunden Zeit bleiben Dir, um potenzielle WählerInnen bei Facebook, Instagram und Co für Dein Thema zu gewinnen. Eins . . . Zwei . . . Mehr Aufmerksamkeit schenken Dir NutzerInnen online nicht – es sei denn Du weckst in dieser kurzen Zeit Interesse. 

Ein zu langer Text erzeugt Desinteresse. Zu viel Text im Bild wirkt abschreckend. Darum kommuniziere verständlich, aussagekräftig, auf den Punkt! 

5. Fremde Webseiten verlinken 

Der eigene Bericht fehlt mal wieder auf der Webseite, bei der örtlichen Zeitung ist der Bericht längst online. Man kennt diese Situation. Im Internet aber kämpft jeder um Klicks. Mein Rat: Schenke keinen fremden Webseiten Reichweite und Aufmerksamkeit. Bezahlte Werbung bei Facebook mit Verweisen auf fremde Webseiten bedeutet daher, dass du Geld verschenkst. 

Du hast keine Webseite, auf die Du verlinken kannst? Wenn Du auf der Suche nach einer leicht bedienbaren und modernen Webseite bist, haben wir vielleicht das passende Angebot für Dich. Wir bieten mit dem Magnecon-Webseitensystem eine für Parteien und PolitikerInnen optimierte Lösung.

6. Falsch geplante Budgets  

Bereits ab einem Euro pro Tag werben zu können, das klingt verlockend. Genau darum bieten Social Networks niedrige Einstiegsbudgets an. Du musst Dein Budget in Abstimmung mit Deinem Kampagnenziel und Deiner Zielgruppe planen. 

Facebook Werbung Budget und Zeitplan
Werbung ab 1€ pro Tag – das kann nicht funktionieren. Facebook machts trotzdem möglich – Achtung, Lockangebot!

Um erfolgreich zu werben, vermeide unbedingt drei Fehler bei der Budgetplanung: 

  • Lege eine Werbebudget-Grenze fest, um Kostenexplosionen zu verhindern
  • Definiere keinen zu langen Kampagnenzeitraum für ein zu kleines Budget, damit die Werbung nicht an Effizienz verliert 
  • Steigere nicht zu schnell Deine Budgets, denn Facebook muss erst lernen, Deine Zielgruppen zu bedienen.

7. “Beitrag bewerben” Button nutzen  

So verlockend der blaue Button unter Deinem Facebook Posting auch sein mag, mit “Beitrag bewerben” und dem Ad Center Deiner Seite machst Du kein professionelles Online-Marketing. Um das optimale aus Deiner nächsten Kampagne für den Wahlkampf oder die tägliche Kommunikationsarbeit herauszuholen, solltest Du unbedingt den Facebook Werbeanzeigenmanager nutzen. 

Facebook Werbung Button Beitrag bewerben Politik
So verlockend, aber absolut Tabu: Der blaue Button “Beitrag bewerben”, der unter nahezu allen Facebook Postings erscheint.

Der blaue Button ermöglicht die Aktivierung einer Werbeanzeige mit wenigen Klicks. Jedoch sind hier viele Einstellungen nicht möglich – und leider orientiert sich dieses pauschale Tool nicht an Werbezielen und Algorithmus Logiken innerhalb von Zielgruppen. 

Eine ausführliche Anleitung, wie man Social Ads wirkungsvoll und professionell nutzt, zeige ich Dir im Blog zur Facebook Werbung

Fazit: Facebook Werbung nutzen – aber richtig!

Parteien und PolitikerInnen müssen die Chancen der digitalen Welt verinnerlichen und ergreifen. Facebook-Werbung gehört hier zwingend dazu. Mit dieser bezahlten Reichweite kannst Du schnell, vergleichsweise günstig und eigentlich unkompliziert Menschen erreichen. Ein sauberes Kampagnensetup ist dazu aber die Voraussetzung. Facebook-Werbung einfach ins Blaue zu nutzen ist dagegen ein großes Risiko, denn so kannst Du schnell viel Geld verbrennen, ohne jeden Nutzen daraus zu ziehen. Also Finger weg vom blauen Button und wenn Du Hilfe rund ums Thema Social Ads brauchst, kannst Du Dich gerne bei uns melden! 

Facebook-Werbeanzeigen Setup

Der Service von Magnecon für eine professionelle Einrichtung des Facebook-Werbeanzeigenmanagers und ein wirkungsvolles Kampagnensetup für Politik und Wahlkämpfe. 

Interesse? Schreib uns!

Magnecon Agentur

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