Podcasts für die Politik (mit Dennis Eighteen)

Podcasts für Politiker

Podcasts sind für die Politik das ideale Medium. Deshalb spreche ich in der aktuellen Ausgabe meines Podcast über Podcasts. Als Gast habe ich Dennis Eighteen mit dabei. Er arbeitet für eine Berliner Agentur, die sich unter anderem auf Podcasts für Politiker spezialisiert hat. Außerdem ist er selber aktiver Podcaster und gibt den D18-Fotopodcast heraus. Damit ist er der ideale Gesprächspartner für mich, um über Podcasts in der Politik zu sprechen.

Auf Spotify hören | Bei iTunes / Apple Podcasts hören

Podcast über Podcasts für Politiker mit Dennis Eighteen und Leif Neugebohrn

Warum Podcasts für die Politik das ideale Medium sind

Aber warum sind Podcast denn jetzt so interessant für Politiker? Ich möchte die Antwort in diesem Blogartikel kurz zusammenfassen.

In der Politik geht es um oftmals komplexe Themen. Eigentlich eignen sich diese Themen meistens nicht für die extrem kurze, knackige und pointierte Art, in der man z.b. in den Social Networks schreibt. Komplexe Inhalte sollten in Ruhe, ausführlich und mit viel Hintergrundinformationen dargelegt werden. Viele Menschen möchten aber nicht so lange Texte lesen. Der Podcast ist hier eine gute Lösung. Er gibt Politikern die Möglichkeit, selbst schwierigste Themen ganz einfach zu erklären. Genauso, wie man das in einem Gespräch machen würde. Und genau das ist ja der Podcast: Ein Gespräch.

Podcast ist Radiosendung des 21. Jahrhunderts

Ich vergleiche den Podcast gerne mit einer Radiosendung. Ich finde, der Podcast ist das Radio des 21 Jahrhunderts. Auch im Radio gibt es häufig Sendungen, in der Menschen miteinander über schwierige oder komplizierte Themen sprechen. Ich habe bei vielen Autofahrten solche Sendungen genossen. Genau da setzt nun der Podcast an. Er löst diese Sendungen von einer fixen Ausstrahlungszeit und gibt die Möglichkeit, die Sendung anhören zu können, wann immer man möchte. Viele hören heute Podcasts im Auto, in der Bahn oder im Flugzeug, beim Sport oder sogar bei der Hausarbeit.

Podcasts sind einfach zu produzieren

Noch etwas anderes macht den Podcast für Politiker so attraktiv: Der geringe Zeitaufwand, der mit seiner Produktion verbunden ist. In der Regel ist es viel aufwendiger, einen richtigen Blogartikel zu schreiben, als einen Podcast aufzunehmen. Sprechen können die meisten Politiker bereits gut. Viele sind sogar an die Situation, wie sie in einem Radiostudio herrscht, gewöhnt. Diese jetzt am heimischen Schreibtisch einfach nachzustellen fällt daher vielen leicht. Die Produktion eines Podcasts dauert dadurch in der Regel nur unwesentlich länger, als der Podcast später lang ist. Aus einem aufgenommen Podcast danach einen Blogartikel zu machen, ist extrem einfach. Im Zweifel kann ein Mitarbeiter ein Transkript erstellen oder das Transkript zu einem Blogartikel weiterentwickeln. So hat man mit minimalem Aufwand gleich zwei verschiedene Content-Sorten produziert.

Für die Technik braucht es nicht viel: Ein Aufnahmegerät, ein Mikrofon und die entsprechende Software für die Postproduktion. Darüber schreibe ich aber in einem späteren Artikel einmal.

Natürlich ist nicht für jeden Politiker der Podcast geeignet. Aber sobald man ein höheres Amt innehat, sollte man über das Podcasten auf jeden Fall nachdenken.

Mit Dennis habe ich vor einiger Zeit übrigens auch in seinem Kanal einen Podcast aufgenommen – hört am besten schnell rein!

Podcast Studio Berlin
Das Podcast-Studio von ASK.Berlin

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.